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Franz Grimme
BRONZEKUNSTGUSS IN NÜRNBERG
ZUM
150 JÄHRIGEN BESTEHEN DER
KUNSTGIESSEREI BURGSCHMIET- LENZ
IN NÜRNBERG
1829 -1979
Schon lange vor Peter Vischer beherrschte man in der freien Reichsstadt Nürnberg den Erzguß besonders meisterhaft.
Das beweist auch, daß ein „Hugo von Nürnberg” im Jahre 1339 eine Sturmglocke für Augsburg gießen durfte, obwohl es dort auch gute Erzgießer gab.
Hans Rosenplüt, Büchsenmacher und neben Hans Sachs bedeutendster Dichter von Fastnachtsspielen, schrieb 1477 über die Nürnberger Erzgießer, „daß dergleichen in aller Welt fit lebt”. Und so blieb es bis in die jüngere Zeit. Beispielsweise waren die großen Glocken von St. Sebald, die im zweiten Weltkrieg zerstört wurden, Werke der Kunstgießerei Lenz.
Auch als „Stückgießer” hatten die Nürnberger seit dem Mittelalter einen guten Ruf; ihre Bronzeguß-Geschütze waren neben denen des Innsbruckers Gregor Löffler, der Hilger-Familie im sächsischen Freiberg und neben denen der berühmtesten Straßburger Hütten sehr begehrt.
Noch kennt man die Namen solcher Nürnberger Stückgießer, wie Oswald Baldner, der zum Schmuck Motive des Peter Flötner verwendete oder Peter Mulich, ein Wandergießmeister, der schließlich ab 1520 in Sachsen blieb.
Von Sebald Beham wissen wir, daß er eines seiner Geschütze „Der Narr” nannte (1536) und daß der erfolgreiche Gießmeister Endres Pegnitzer d. Ä. sogar zwei Häuser erwerben konnte. Sein Narrengeschütz versah er mit dem Spruch: „Hans Nar Hays ich/wen ich driff pescheis ich”.
Später, im Jahr 1709, goß der Nürnberger Johann Balthasar Herold eine Geschützserie „die Monatsrohre”, was sicherlich die Kommandos des Geschützmeisters erleichtern sollte.
Nürnberger Monatsrohre”
gegossen von Johann Balthasar Herold,
Nürnberg, um 1708
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Wenn im Jahre 1388 der Nürnberger Grünwald eine Kanone goß, die einen 10 Zentner schweren Stein vom Frauentor bis über die Burg schießen konnte, dann war das schon eine stolze Leistung.
Die meisten Rotgießer stellten freilich Handelsware des täglichen Bedarfs her, und viele befaßten sich auch mit Werken der Kunst. Sie schufen beispielsweise die Türklopfer am Westportal der Lorenzkirche, stilisierte Löwenköpfe, die man damals gerne an Kirchentüren anbrachte, um böse Geister abzuwehren. (um 1350)
Um 1400 entstand der „Brunnenhansel”, der mehrfache Deutungen zuläßt. Der unnatürliche Ansatz der Schalmei und die Kette um den Leib lassen vermuten, daß es sich hier um die Darstellung eines Angeprangerten handelt.
Der Sackpfeiferbrunnen dürfte ebenfalls um 1400 modelliert worden sein. Gegossen wurde er allerdings erst im Jahre 1880.
Unbekannt ist auch der Meister der Brunnenmaske am Unschlitthaus (um 1490), die seit 1978 als Lenz'scher Nachguß dort wieder angebracht ist. Mancher könnte meinen, dies sei ein Werk aus der Zeit des Jugendstils, betrachtet man das stilisierte Haar und den Blumenschmuck.

Türklopfer an St. Lorenz
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Hanselbrunnen, Hl. Geist-Spital
um1400
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Brunnenmaske am Unschlittplatz
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Zu erwähnen wären noch andere unbekannte Werke aus der Zeit vor Peter Vischer, in der die Künstler noch weitgehend anonym blieben. Da ist vor allem das Taufbecken von St. Sebald zu nennen und manche Grabplatte.

Peter Vischer d. Ä
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Hermann Vischer, der Stammvater der Familie, gründete 1453 eine Gießhütte, nachdem er kurz zuvor zugewandert war und die Meisterwürde errang. Seine Werkstätte fand bald weite Anerkennung. Nach 35 Jahren des Schaffens übernahm sein Sohn Peter Vischer d. Ä. (geb. 1460) die Gießerei und machte sie zur bedeutendsten in Deutschland. Schon bald gab man ihm den ehrenvollen Auftrag, um den Sarg des Heiligen Sebaldus ein kunstvolles Gehäuse zu schaffen. Wegen Geldmangels der Stadt konnte er mit dem Auftrag erst nach 18 Jahren beginnen. Weitere 10 Jahre vergingen noch, bis das Werk vollendet wurde (1512).
Gleichzeitig schuf Peter Vischer d. Ä. nach Zeichnungen Albrecht Dürers zwei der überlebensgroßen Statuen für das Maximiliansgrab in Innsbruck, die Könige Artus und Theoderich. (1512- 1513).
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Peter Vischer d.Ä
Sebaldusgrab
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In den fast 70 Jahren seines arbeitsreichen Lebens goß Peter Vischer d. Ä. zahlreiche Werke für deutsche, polnische, ungarische und böhmische Auftraggeber, darunter auch kleinere, wie Portraitmedaillen, Plaketten, Figuren und Kunstgegenstände, teils nach eigenen Entwürfen oder auch nach solchen von Albrecht Dürer, Veit Stoß, Peter Flötner und anderen.
Mehr und mehr überließ er jedoch das Entwerfen und Modellieren seinen vier Söhnen, Hermann (geb. 1486), Peter (geb. 1487), Hans (geb. 1489) und Paulus, wodurch es heute bisweilen schwer ist, die Urheberschaft der einzelnen exakt feststellen zu können.
1517 und 1528 starben die beiden älteren Söhne, der Vater folgte ein Jahr darauf. Der jüngste Sohn ging nach Mainz, wo er 1523 verstarb und mit dem Sohn Hans endete 1550 die ruhmreiche, fast hundert-jährige Tradition der Vischer-Gießhütte in Nürnberg.
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Eine neue Erzgießer-Familie stieg auf und wurde berühmt: Pankraz Labenwolf (1492-1563), ein Schwiegersohn (oder Neffe) des Peter Vischer d. Ä.
Vermutlich wurde er auch bei den Vischers ausgebildet, bevor er 1537 seine eigene Gießhütte errichtete. Vom Können Labenwolfs zeugt der Jagellonenaltar in Krakau, der schöne Puttenbrunnen und der, nach einem Modell von Peter Flötner gegossene, prachtvolle Apollobrunnen, beide im Nürnberger Rathaus. Zu nennen ist auch, neben anderen kleineren Kunstwerken, eine monumentale Grabplatte für den Grafen von Zimmern.
Georg Labenwolf, der Sohn, und nicht geringer begabt als sein Vater, fertigte u. a. im Jahre 1583 einen gewaltigen Brunnen für Schloß Kronborg in Dänemark, eine bedeutende Anlage mit Gottheiten, Sirenen, Delphinen, die zusammen ein hohes Wassergitter bildeten, bekrönt von einem Neptun.

Benedikt Wurzelbauer,
Tugendbrunnen, Nürnberg
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In der Werkstätte des Georg Labenwolf wurde auch der Enkel Benedikt Wurzelbauer (1548-1620) in die Geheimnisse des Kunstgusses eingeweiht. Seine bedeutendsten Werke sind der Venusbrunnen auf dem Hradschin in Prag und der viel bewunderte Tugendbrunnen in Nürnberg, gegossen in den Jahren 1584-1589. Dieses Werk war allerdings im Sinne der Zeit nicht mehr „modern”. Wenngleich in den Details im Renaissancestil, beruhte die Grundkonzeption noch immer auf dem Prinzip des gotischen Säulenaufbaus. In Italien hatte es sich dagegen bereits durchgesetzt, bei Brunnengestaltungen liegende und überlebensgroße Figuren zu bevorzugen.
Dennoch galten die verschwägerten Georg Labenwolf und Benedikt Wurzelbauer als die Besten des Erzgußzentrums Nürnberg,
1620, nach dem Tode Benedikt Wurzelbauers übernahm der Sohn Johann die Hütte. Der 30 jährige Krieg war inzwischen entbrannt und große Aufträge waren selten geworden. Aber eines seiner Werke galt lange Zeit als eines der größten des Barock: die kraftvolle, übergroße Gestalt des Gekreuzigten am Westchorvon Sankt Sebald, heute leider zu wenig beachtet.
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Besondere Beachtung verdient die große Künstlergestalt des Wenzel Jamnitzer, der 1534 als 26 jähriger von Wien nach Nürnberg kam und hier Meister wurde. Seine Werkstätte galt bald als der Inbegriff künstlerischen Wirkens in ganz Europa. Er beschäftigte Zeichner, Bildhauer und Gießer. Im arbeitsteiligen Zusammenwirken mit dem Meister schafften sie Wunderwerke im damaligen Sinne, wie den von Kaiser Maximilian für Prag bestellten Kunstbrunnen, der als Weltwunder bestaunt wurde. Leider sind davon nur noch 4 Figuren erhalten geblieben.
Christoph Jamnitzer, der Enkel, trug dann besonders durch sein Buch „New Grotteßken-Buch”, viel dazu bei, die neuen barocken Formen, wie Muschelornamente u. dgl. einzuführen.
Den Übergang zum Barock vollzog das Hauptwerk der Bildhauer Chr. Ritter und Georg Schweigger (1613-1690), der Neptunbrunnen. Dieses Erinnerungsmal an den Interimsfrieden von 1649 kam wegen Wassermangels nicht auf dem Hauptmarkt zur Aufstellung und wurde 1797 nach Rußland verkauft.
Die Bildhauer Ritter und Schweigger waren damals sehr berühmt, und so war es eine Ehre, wenn sie mit dem Guß ihres Brunnens Hieronymus Heroldt (s. auch S. 9!) beauftragten, der übrigens auch den Brücken-Nepomuk von Prag gegossen hatte.
Vom Schüler Schweiggers, Jeremias Eißler, ist fast nur die Bronze-Grabplatte für seinen großen Lehrer bekannt
Damals durfte niemand zwei oder mehrere verschiedene Handwerksberufe ausüben, und wenn beispielsweise ein Zinn- oder Kannengießer etwas aus Bronze gießen wollte, mußte er sich zuvor um eine Sondererlaubnis des Rates bemühen. Es ist unwahrscheinlich, daß dies auch für den in ganz Europa berühmten Wenzel Jamnitzer galt, aber ein kleiner Kandelgießer, wie Nikolaus Horchaimer (1581), mußte dies ebenso wie der Sigmund Wadel und alle anderen. Damit wollte der Rat die Handwerkszweige vor Übergriffen schützen und auch die Qualitätshöhe bewahren.
Dennoch: der Niedergang des Nürnberger Kunstgießer-Handwerks war nicht mehr aufzuhalten und große Aufträge wurden immer seltener. Die meisten Erzgießer blieben unbekannt, von vielen kennen wir bestenfalls nur Buchstaben, mit denen man signierte, wie „MS” (M. Schuh?), „HWH”, „HEF” und andere.
Ein Name ragt zu Anfang des 17. Jahrhunderts mehr durch die Zahl seiner Arbeiten als durch Genialität heraus:
Jakob Weinmann. Er und seine 8 erzgießenden Familienangehörigen waren alle mehr der alten künstlerischen Tradition zugetan, brav und bienenfleißig.
Andere Erzgießer des 17. Jahrhunderts waren Hans Wilhelm
Bien, ein Rotschmied Wagner, Johann Heel (1637 -1709) und schließlich Sebastian Denner. Auch er goß Epitaphien, z.B. für Burkhard Löffelholz und Christoph Peller (1678), die neben den schönsten aus früheren Epochen bestehen können. Sein Sohn Johann goß ebenfalls beachtlich schöne Epitaphien. Gleichzeitig wurde auch der Erzgießer Friedr. Hinterhäusel bekannt, der bei Johann Herold gelernt hatte.
Neben anderen sei noch besonders erwähnt ein Friedrich Ramsteck, der das bekannte Epitaph mit der Eidechse schuf. Später entstand daraus die Sage, eine Eidechse sei einem schlafenden Kind in den Hals gekrochen und habe dadurch dessen Tod verursacht. Auch ein anderes Epitaph auf dem Johannisfriedhof gab Anlaß für eine Sage: Beim Wieder öffnen eines Grabes habe man einen Nagel im Schädel des Toten entdeckt.

Epitaph Christoph Peller, 1678
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Kind mit Eidechse
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"Nagel" im Totenkopf
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Also folgerte man, die Frau des Verstorbenen habe diesen heimtückisch mit einem in den Schädel geschlagenen Nagel getötet. In Wahrheit handelte es sich um einen Gußfehler, der nachträglich durch eine kleine Metallscheibe behoben werden sollte.
Nun noch einige Namen von Erzgießern des 18. Jahrhunderts: M. Bleuel (bis 1736), Joh. Leonh. Promig, Preisler (bis 1721), Joh. Jakob Schmidt (bis 1748), Joh. Gg. Dürsch (bis 1761), Joh. Dusel (bis 1769), Conr. Schauenmann (bis 1788), J.G. von Aach und Nikolaus Berringer (bis 1820).
Eingehender soll über die Erzgießer-Dynastie der Herold berichtet werden, die im ganzen 17. Jahrhundert als Geschütz-, Glocken- und Kunstgießer weithin bekannt war. Der Nürnberger Erzgießer
Christoph Herold schuf im Jahre 1607 reichverzierte Bronzerahmen für eine Kirche in Salzburg, Balthasar und Wolf-Hieronymus Herold (1627 -1693) waren ebenfalls Nürnberger Stückgießer. In Dresden arbeitete Andreas Herold von 1650 bis 1691 und in Breslau Hans Georg Herold (auch Herolt!) um 1671. Wiederum in Nürnberg Joh. Balthasar Herold um 1708, um fast ein Jahrhundert später ein A.Gg. Heroldt, von dem wir ein Epitaph aus dem Jahr 1802 kennen.
Man kann wohl annehmen, daß ein Georg Heroldt, der eine Generation später in die Kunstgießerei seines Stiefbruders, Professor Christoph Lenz, als Teilhaber eintrat, ein Nachfahre der berühmten Erzgiesserfamilie der Heroldt war.

Gänsemännchen, Rathausplatz
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Abschließend noch eine Betrachtung über eine der bekanntesten Nürnberger Brunnenfiguren, das „Gänsemännchen” Lange Zeit wurde es dem Pankraz Labenwolf zugeschrieben, jedoch neuerdings wird dessen Vaterschaft aberkannt. So haben wir nun einen weiteren Unbekannten außer dem Brunnenhansel, dem Sackpfeifer und der Nürnberger Madonna. Das „Gänsemännchen” zeugt für den neuen Geist der Renaissance, als die Künstler begannen, den „kleinen Mann” zu entdecken. |
Die Kunstgießerei Daniel Burgschmiet - Lenz
gegründet 1829
Im Osten Nürnbergs, in dem so selbstbewußten Vorort Wöhrd, wurde am 11. Oktober 1796 in einer Kleinbürgerfamilie ein Sohn geboren, der einer der großen Nürnberger Erzgießer werden sollte:
Jakob Daniel Burgschmiet
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Sein Vater war ein Steinhauergeselle, der, wie die Mutter, frühzeitig starb. Gerade 11 Jahre alt geworden, ohne regelmäßigen Schulunterricht, mußte sich der junge Burgschmiet allein seinen Lebensunterhalt verdienen. Er ging zu einem Drechsler in die Lehre, daneben zeichnete, malte und schnitzte er unentwegt. Er bastelte auch kunstvolle mechanische Spielzeuge, die er im Advent in einer eigenen Bude verkaufte und er zog auch mit einem selbstgebauten mechanischen Theater quer durch halb Deutschland
Auf Kunstreisen bildete er sich in der Bildhauerei weiter, was ihn dann befähigte, an der neuen Gewerbeschule Lehrer für Modellieren zu werden. Er machte auch Gießversuche, zum Beispiel einige sitzende Tierfiguren am Schönen Brunnen in Nürnberg.
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Als Nürnberg an Bayern angeschlossen wurde und die Reichsfreiheit verlor, bildete sich eine romantische Bewegung. Mehr denn je wurden die Werke der alten deutschen Meister Dürer, Peter Vischer und anderer bewundert. Jeden Sonntag bestaunten zahlreiche Nürnberger das großartige Sebaldusgrab von Peter Vischer. Burgschmiet und andere Künstler restaurierten liebevoll den Schönen Brunnen und die Kreuzwegstationen von Adam Kraft.
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Burgschmiets erste größere Bildhauerarbeit war das Melanchthon-Denkmal, eine unpathetische Darstellung des großen Reformätors. Als übermütige Burschen zweimal die Hand der Sandsteinfigur abgeschlagen hatten, entsann sich Burgschmiet seiner Kenntnisse des Erzgießens. Er schuf eine neue Hand, diesmal aus Bronze, und verankerte sie tief und fest im steinernen Körper Melanchthons. Auch heute noch kann man dort aus den warmgrauen Steinfalten eine grünoxydierte Bronzehand herausragen sehen.
Nürnberg war auf dem Gebiet des Kunstgusses auf dem absoluten Tiefpunkt angelangt. Deshalb schickte Bürgermeister Scharrer den begabten jungen Burgschmiet auf Kosten der Stadt in das neue Zentrum des Bronze-Kunstgusses, nach Paris; eine Weitsicht, die bald Früchte tragen sollte.
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Melanchthon -Denkmal
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Albrecht Dürer - Denkmal
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Im Jahr 1827 äußerte König Ludwig I. den Wunsch, man solle in Nürnberg ein Denkmal für Albrecht Dürer errichten, wobei er meinte, dies sei eine schöne Aufgabe für die Stiglmaier-Miller-Hütte in München, die auf seine Initiative gegründet wurde und durch den Guß der Bavaria berühmt geworden war.
Der Nürnberger Rat aber, überzeugt vom Können seines „Schutzbürgers” Burgschmiet, beharrte mit Erfolg auf dem Standpunkt, nur er sei dafür geeignet. König Ludwig stimmte schließlich zu, aber er besuchte die Burgschmiet'sche Kunstgießerei, um sich selbst von den Fähigkeiten Burgschmiets zu überzeugen.
Das Modell des Denkmals war bei dem „größten Bildhauer der Zeit”, bei Christian Rauch bestellt worden. Es traf im Jahre 1837 in Nürnberg ein.
Der Guß war eine langwierige und subtile Arbeit. Er wurde in zwei Teilen vorgenommen und gelang so hervorragend, daß keine nachträglichen Überarbeitung mehr nötig war.
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Der Ruf der neuen Burgschmiet'schen Gießhütte, die im Jahr 1850 von der Seilergasse an die heutige Stelle, Burgschmietstraße 14, verlegt wurde, war so groß geworden, daß nun Werk um Werk die Gießerei verließ: ein Beethovendenkmal für Bonn, ein Karl IV.- Monument für Prag, eines für Luther für dessen Heimatstadt Möhra in Sachsen, und schließlich bekam Burgschmiet im Jahr 1855 unter vielen Mitbewerbern den Auftrag, für Prag eingroßes Radetzky-Denkmal zu schaffen.
Burgschmiet ging mit seinen Gehilfen also gleich ans Werk (s. Zeichnung aus der Illustr. Zeitung vom 24.4.1858!), doch wenige Monate vor der Fertigstellung, am 7.3.1858, endete sein Leben mit 65 Jahren.

Zeichnung aus der „Illustrierten Zeitung” aus Leipzig vom 24. April 1858
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Ein seltenes Dokument ist dieser Bildbericht, der zum Tode Burgschmiets erschien. In der Mitte des Bildes erkennen wir den Meister, neben ihm steht Georg Heroldt und am linken Bildrand arbeitet dessen Halbbruder Christoph Lenz an einer kleinen Dürer-Statue. Fünf der großen Figuren gehören zum Radetzky-Denkmal; links im Hintergrund befindet sich das Modell für das Karl IV.- Denkmal in Prag und rechts das für den badischen Staatsrat von Winter .. |
Durch seine große Kunst, seinen zielstrebigen Fleiß erwarb er nicht nur zahlreiche Ehren, viel mehr: die Liebe der Nürnberger, die ihm auf dem Johannisfriedhof ein geradezu fürstliches Begräbnis bereiteten. Er ruht nun dort, neben den größten Nürnberger Künstlern und vielen Rotgießer-Kollegen.
Christoph Ph. Albr. Lenz

Christoph Ph. Albr. Lenz
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Die berühmte Nürnberger Gießhütte wurde jetzt von Christoph Ph. Albr. Lenz und seinem Halbbruder Georg Heroldt, weitergeführt. Dieser Christoph Lenz wurde 1829, also im Jahre der Gründung der Werkstätte Burgschmiets, geboren und entstammte seinerseits ebenfalls einer Gießerfamilie. Sein Handwerk erlernte er bei dem Erzgießer Stadelmann, dann kam er zu Burgschmiet, wo er dessen Schüler - und Schwiegersohn wurde. Er heiratete nämlich Burgschmiets Tochter Dorothea. |
Von Georg Heroldt, dem Stiefsohn Burgschmiets, vermuten wir, daß er ein Nachfahre der weitverzweigten Erzgießerdynastie der Herold war. Sicher war er aber ein ausgezeichneter Fachmann und begabter Schüler seines Stiefvaters. So fiel es den beiden Halbbrüdern Lenz und Heroldt nicht schwer, das Radetzky-Denkmal fertig zustellen. Als es am 14. November 1858 in Prag feierlich enthüllt wurde, „lobte der Kaiser selbst die sorgfältige Ausführung und heftete dem jungen Erzgießer eigenhändig den Franz-Joseph-Orden 1. Klasse an die Brust”, wie es in einer Chronik heißt. Die neue Firma Gebrüder Lenz-Herold bekam nun von allen Seiten schöne und ehrenvolle Aufträge, Denkmäler für Dresden, Coburg, Gera, ja sogar für Sidney in Australien. Schließlich führten sie eine überdimensionierte Ringergruppe von Professor Molin für Stockholm so gut aus, daß große Anschlußaufträge folgten: eine Statue König Karl XII, eine große Fontaine, eine Silberarbeit u. a., alles für Schweden. Es lag deshalb nahe, einen Filialbetrieb in Stockholm zu errichten, der vom Teilhaber Georg Heroldt geleitet wurde.

Prof. Molin: Ringergruppe, Stockholm
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Drei Jahre hatte er bereits dort gearbeitet, er war mit dem Formen und Gießen der großen Fontaine beschäftigt, als ihm das Unglück zustieß, von einem Formstück des Mittelteils erdrückt zu werden. Das geschah im Herbst des Kriegsjahres 1871.
Die Stockholmer Filiale war verwaist, man schloß sie und führte alle schwedischen Aufträge in Nürnberg zu Ende. Die große Fontaine für Stockholm wurde im August 1872 aufgestellt, und wieder gab es einen höchsten königlichen Orden, den Wasa-Orden 1. Klasse.
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Inzwischen hatte Christoph Lenz auf Vorschlag des Direktors der neuen Nürnberger Kunstgewerbeschule, Kreling, den Titel eines kgl. Professors verliehen bekommen, eine wohlverdiente Ehrung.

Martin Behaim - Denkmal
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Hans Sachs - Denkmal
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Nürnberger Kriegerdenkmal
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Die folgenden Aufträge waren das, von Prof. Rössner modellierte, Nürnberger Hans-Sachs-Denkmal (1871) und, ebenfalls von Rössner, der Guß des Martin-Behaim-Denkmals. In dieser Nachkriegszeit kam auch eine Flut von Aufträgen für Kriegerdenkmale aus Hamburg, Augsburg, Darmstadt, Nürnberg und anderen Städten.
Eine besondere Leistung war dann der Guß der dreifach lebensgroßen Figuren „Krieg” und „Frieden” am Niederwald-Denkmal: Allein das Schwert des „Krieges”, heute noch an der Gießereiwand aufgezeichnet zu sehen, hat eine Gesamtlänge von 3,6 Meter!
Nach einer Fritz-Reuter-Statue für Chicago übergab Professor Lenz die Erzgießerei seinem Sohn Ernst, lebte noch 21 Jahre im verdienten Ruhestand, bis er, 86-jährig, am 14.12.1915 verstarb.
Ernst Lenz
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Ernst Lenz übernahm also im Jahre 1896, als 40 jähriger, das „Etablissement für Erz- und Bildgießerei” und hatte in den 10 Jahren, die ihm noch vergönnt waren, keineswegs über Auftragsmangel zu klagen. Mit seinen 14 Mitarbeitern schuf er viele großartige Kunstwerke, wie das Peter-Henlein-Denkmal und das prächtige Reiterstandbild Kaiser Wilhelm I. auf dem Egidienberg. Von Ernst Lenz stammt auch der Geiersbrunnen u. a.
Der Naturalismus stand damals in voller Blüte, und schon der Vater, Professor Chr. Lenz, wies immer wieder voll Stolz darauf hin, daß seine Gießtechnik „beliebige naturrealistische Modellierungen zur genauesten Wiedergabe bringen” würde. Das war wohl das eigentliche Geheimnis des großen Erfolges der Lenz'schen Gießhütte, daß die von den Künstlern und Modelleuren vorgesehene Oberflächenstruktur unverändert im Guß erschien und daß eine Nachziselierung, die zwangsläufig verfremden mußte, meist nicht mehr notwendig war.
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Peter Henlein - Brunnen
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Kaiser Wilhelm I. - Standbild
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Das umfangreichste und bedeutendste Werk des Erzgießers Ernst Lenz war der Nachguß des großen Neptunbrunnens. Die Nürnberger konnten es nicht verwinden, daß das barocke Meisterwerk ihres Landsmannes Schweigger im Jahre 1797 nach Rußland verkauft wurde. Viele bemühten sich deshalb, die hohen Kosten für einen Neuguß durch Spendensammlungen aufzubringen, es reichte aber nur für die Abgüsse vom Original in Petersburg. Sie kamen Ende 1896 in 24 Kisten verpackt in Nürnberg an. Nach fast 5 Jahren der Ausweglosigkeit, erklärten sich am 21.5.1901 Kommerzienrat Ludwig Gerngroß und seine Frau Julie bereit, alle noch anfallenden Kosten zu übernehmen, sofern der Brunnen, wie ursprünglich geplant, auf dem Hauptmarkt errichtet werden würde. Nun ging alles weitere rasch vonstatten; der Guß, der Aufbau der Steinfundamente und der Röhrenwerke - und bereits nach 17 Monaten, am 22. Oktober 1902, konnte das Monument des Friedensschlusses feierlich enthüllt werden. Rund 80000 Mark kostete der Brunnen, seine Irrfahrt, die damit noch nicht beendet sein sollte, hatte 250 Jahre gedauert. Kommerzienrat Gerngroß wurde Ehrenbürger der Stadt.
Neptunbrunnen im Nürnberger Stadtpark
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Christoph Lenz
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Christoph Lenz geb. am 5. Dezember 1884, war gerade 22 Jahre alt geworden, als er nach dem Tod des Vaters im Jahre1906 die Gießerei übernehmen mußte. Ein langes, arbeitsreiches und wechselvolles Lebensschicksal stand ihm bevor. Zunächst ging alles glänzend weiter bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges. Schöne Plastiken waren gefragt, wie die Minnesängerstatue, die heute in der Rosenau steht oder die eindrucksvollen Tierfiguren zu beiden Seiten des Tiergarteneinganges. Der Platz würde nicht ausreichen, um all die meisterlichen Bronzen aufzuzählen, die in den Jahren vor dem Krieg in der Werkstätte des Christoph Lenz geschaffen wurden. Zunächst waren alle noch im naturalistischen Stil gehalten, dann aber, nach den beiden Weltkriegen mit dem nachfolgenden künstlerischen Geschmackswandel, zeigte sich, daß der Bronzeguß wie kaum ein anderes Material imstande sein kann, Wirkungen der bildhauerischen Kunst zu verdeutlichen. Auch die Oberflächenstruktur ist ein Gestaltungsmittel. |
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Fast 70 Jahre arbeitete Christoph Lenz in seiner Gießerei. Zwei Weltkriege hatte er zu überstehen; im ersten war er Soldat im 7. Landsturm-Infanterie-Regt.. gewesen, doch im zweiten Weltkrieg kam es schlimmer: Das Betriebsgebäude wurde stark beschädigt und Aufträge gab es praktisch überhaupt nicht.
Nach 1933, in der Zeit, die besonders dem Erzguß zugetan schien, hatte man bei der Vergabe der zahlreichen Embleme, die nun allenthalben angebracht wurden, ihn glatt übergangen.
Zuvor, zwischen den Kriegen, sind neben vielen kleineren, einige besonders herausragende Aufträge zu würdigen: eine Fackelträger-Statue für Stockholm und die von Prof. Kittler entworfenen Monumente „Trauernde Noris” und der Christus auf dem Südfriedhof.
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"Trauernde Noris", Westfriedhof
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Christoph Lenz wurde fast 91 Jahre alt. Rüstig wie er war, beschäftigte er sich noch in den letzten Lebensjahren mit Zeichnungen; ja, er legte sogar die Brille ab und las seine Zeitung wieder mit unbewaffnetem Auge.
Am 11. Mai 1975 verstarb dieser Mann, dem es nicht vergönnt war, seine großen Fähigkeiten in einer politisch wie wirtschaftlich ruhigeren Zeit voll zum Einsatz bringen zu können.

Vertriebenen-Mahnmal im Neutor
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Burgschmiet-Brunnen
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Minnesängerbrunnen in der Rosenau
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Heinrich Lenz
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Heinrich Lenz der Sohn, geboren am 14. Okt. 1910, studierte Ingenieur und übernahm die Leitung der Gießerei, als der Vater 65 Jahre alt geworden war. |
Franz Jahn
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Franz Jahn (40) trat im Jahre 1957 in die Werkstätte ein und wurde 1975 sein Teilhaber.
Beide setzen nun, zusammen mit idealistischen Mitarbeitern das Werk Burgschmiets fort und man darf wohl sagen, mit beachtlichem Engagement und großem kunsthandwerklichem Können.
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Von den größeren Werken der letzten Jahre seien genannt: Das Welthandels-Symbol in der Kaiserstraße, Plastiken in Nürnberger Schulen und Banken, die Pinguine im Wohnstift Tiergarten, auch verschiedene Nachgüsse alter Werke, wie der zauberhafte Brunnen im Hof Albrecht-Dürer-Straße 11 und nicht zuletzt: auch sie schaffen viele Epitaphien für die alten Nürnberger Friedhöfe.

Welthandel-Plastik
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Brunnen, A. Dürerstr.
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In diesem Sinne gehen die Erben Daniel Burgschmiets voll Zuversicht in ihre weitere kunsthandwerkliche Zukunft.
Eine „Noris”, anziehend und jung, schmückt jetzt die Ostermayr-Passage. Ursprünglich stand sie, zusammen mit einem Merkur und einer Glücksgöttin, auf einem der drei Giebel dieses Hauses, bis sie im Flammen-Inferno des letzten Weltkrieges den Höllensturz in die Tiefe tun mußte. Der Merkur wurde völlig vernichtet, Glücksgöttin und Frau Noris wurden gerettet. Die Letztere, durch Heinrich Lenz wiederhergestellt, ist nun eine Zierde dieser Geschäftshaus-Passage.

Noris
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Storchenbrunnen
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Effeltricher Rad
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Der Storchenbrunnen ist insofern bemerkenswert, weil er just dort errichtet wurde, wo Daniel Burgschmiet seine harte Jugend verbrachte, in Wöhrd.
Das Effeltricher Rad, symbolisch die dortige tausendjährige Linde darstellend, umschließt vier typische Szenen des Brauchtums dieser Gemeinde. Auch Gebietsreformen sind jetzt öfter der Anlaß, durch schmucke Bronzetafeln auf interessante Besonderheiten hinzuweisen.
150 Jahre Kunstgießerei Burgschmiet-Lenz sind auch ein guter Überblick über die jeweiligen Stilepochen.

Geiersbrunnen
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Löwengruppe, Nürnberg,
Tiergarten
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Denkmal "Erste Deutsche Eisenbahn"
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Gibt sich das Denkmal „Erste Deutsche Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth, 1824” in symbolüberladenem Spätklassizismus, so ist der Geiersbrunnen darüber ein schönes Beispiel für die Neugotik. Der Jugendstil zeigt sich gekonnt in den beiden Löwengruppen vor dem Tiergarten und der „Lesende Knabe” in einer Nürnberger Schule repräsentiert gut die Moderne.
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Denkmale haben oft auch ein politisches Schicksal. „Für ewige Zeiten in Erz gegossen” und errichtet, weht sie bisweilen schon nach wenigen Jahrzehnten ein politischer Gegen-wind vom Sockel.
Dieses Radetzky-Denkmal, von einem Kreis begeisterter Geschichtsfreunde initiiert, von Kaiser Franz Joseph I. bei Burgschmiet bestellt, mag dafür zeugen.
Fast 60 Jahre stand der legendäre Radetzky als Symbolfigur der großen k.u.k. Völkerfamilie am Kleinseitner Ring in Prag, bis er dem Umsturz zum Opfer fiel. Man holte ihn herab und von seinem Glanze blieb nur noch dieses exakt durchgebildete Erstmodell, das nun in der Werkstätte der Kunstgießerei Lenz steht - ein stummer Zeuge vergangener großer Zeiten.
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Gußwerke außerhalb Nürnbergs
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1
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Statue Erzbischof von Fechenberg
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Bamberg
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2
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Beethoven-Denkmal in
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Bonn
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3
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Minister Winter-Statue
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Karlsruhe
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4
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Kaiser Karl IV. Statue
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Prag
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5
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Domiani-Statue
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Görlitz
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6
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Luther-Denkmal
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Möhra
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7
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Radetzky-Denkmal
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Prag
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8
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Leopold-Statue
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Baden-Baden
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9
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König Friedr.-August-Denkmal
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Dresden
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10
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Heinrich Posthumus-Statue
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Gera
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11
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Prinz Albert-Denkmal
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Coburg
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12
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Prinz Albert-Denkmal
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Sydney
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13
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Prinz Albert-Denkmal
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Grimsby
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15
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Theodor Kömer-Denkmal
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Dresden
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16
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Kurfürstin Anna-Statue
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Dresden
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17
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Fürst v. Fürstenberg-Statue
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Münster
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18
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Joachim und Egon, Fürsten von Fürstenberg
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Donaueschingen
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19
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König Max II.-Statue
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Landshut
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20
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König Karl XII.-Denkmal
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Stockholm
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21
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Ringergruppe
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Stockholm
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22
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Riesenfontaine
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Stockholm
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23
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Keppler-Denkmal
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Weil der Stadt
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24
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Herz-Statue
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Erlangen
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25
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Schiller-Denkmal
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Mainz
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25
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Werder-Denkmal
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Freiburg/Breisgau .
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27
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Kriegerdenkmal
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Augsburg
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28
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Hessisches Landes-Kriegerdenkmal
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30
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Krieger-Denkmal
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Konstanz
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31
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Krieger-Denkmal
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Chemnitz
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32
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Tugendbrunnen
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London
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33
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Garfield-Denkmal
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San Franzisko
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34
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Reuter-Denkmal
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Chicago
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35
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Dürer-Denkmal
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Breslau
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36
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Michelangelo-Denkmal
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Breslau
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37
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Römerbrunnen
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Frankfurt/Main
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38
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Krieg und Frieden
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Niederwald-Denkmal
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39
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Krieger-Denkmal
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Essen
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und viele mehr
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Aus Nürnbergs Umgebung:
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1
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Pauli-Brunnen
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Erlangen
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2
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Ulanen-Denkmal |
Ansbach |
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3
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Wolframs-Denkmal |
Wolframs-Eschenbach |
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4
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Christ. von Schmid-Denkmal |
Dinkelsbühl |
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5
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Hirschfigur |
an der Brücke bei Günthersthal |
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6
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Seehund |
Herzogenaurach |
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7
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Bibert - Bahn - Denkmal |
Hersbruck |
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8
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Hersbruck Hirtenbrunnen |
Hersbruck |
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9
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Flößerbrunnen |
Kronach |
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10
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Kriegerdenkmäler |
in vielen Orten ringsum |
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11
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Bronzetafeln |
Effeltrich, Eckenhaid |
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und viele andere
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Gußwerke von Burgschmiet-Lenz in Nürnberg
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1
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Betriebsgebäude der Firma Lenz
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18
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Kunstbrunnen am Aufseßplatz
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2
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Burgschmietbrunnen
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19
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Noris in der Ostermayr-Passage
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3
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Vertriebenen-Mahnmal im Neutor
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20
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Kriegerdenkmal am Köpfleinsberg
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4
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Brunnen im Hof A. Dürer-Str. 11
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21
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„Welthandel"-Plastik Kaiserstraße
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5
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Albrecht Dürer-Denkmal
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22
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Peter Henlein-Brunnen Hefnersplatz
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6
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Brunnen am Geiersberg
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23
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Brunnenmaske am Unschlittplatz
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7
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Grübel-Denkmal (Stadtbibliothek)
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24
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Löwenkopf an der Hutergasse
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8
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Reiterstandbild Wilhelm I.
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25
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Minnesängerbrunnen in der Rosenau
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9
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Melanchthon-Denkmal
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26
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Eisenbahn-Denkmal in Doos
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10
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Martin Behaim-Denkmal
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27
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„Lesender Knabe” in der Berta von Suttner-Schule
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11
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Hans Sachs-Denkmal
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28
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Christusfigur und viele andere Gußwerke im Südfriedhof
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12
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Neptunbrunnen (Kopie), Stadtpark
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29
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Trauernde Noris und andere Gußwerke im Westfriedhof
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13
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Storchenbrunnen in Wöhrd
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30
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Burgschmietgrab und viele Epitaphien auf dem Johannisfriedhof
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14
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Figuren in der Kreissparkasse
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15
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Löwengruppen vor dem Tiergarten
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16
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Pinguine im Tiergarten-Wohnstift
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17
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Wandgruppe in der Schule am Hummelsteiner Weg
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Herausgeber:
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Kunstgießerei Lenz e.K., Nürnberg
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Gestaltung, Fotos, Texte, Copyright:
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Franz Grimme
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Weitere Fotos:
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Bildstelle der Stadt Nürnberg (4, 6,9) und DPA (22)
H. Mahecha
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Quellen:
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Lenz'sches Firmenarchiv
Stadt Nürnberg: Nürnberger Gestalten aus neun Jahrhunderten, 1950, Verlag Karl Ulrich & Co. Pfeiffer: Nürnberg, Geschichte einer europäischen Stadt,
Beck'sche Verlagsbuchhandlung., München 1971 Eugen Kusch: Nürnbergischer Schatzbehalter, Verlag Hans Carl Nürnberg, 1966
Heinrich Müller; Deutsche Bronzegeschützrohre 1400/1750 Deutscher Militärverlag, Berlin (Ost) 1968
Die Bronzeepitaphien der Friedhöfe zu Nürnberg, Kunstverlag Gerlach u. Schenk, Wien 1896
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